Stark durch Zusammenarbeit

Diakoniekrankenhaus Wehrda
Seit Praxisgründung (1999) nutzt die Neurochirurgische Einrichtung Strukturen und OP-Kapazitäten des Diakonie-Krankenhaus Wehrda. In 2001 wurde ein Kooperationsvertrag über die Integrierte Versorgung (IGV) mit dem Krankenhaus abgeschlossen. Die gemeinsame Erfolgsgeschichte spiegelt sich unter anderem
in der Anzahl der durchgeführten Operationen wider (10 000. OP im Mai 2010).
Für die bildgebende Diagnostik steht den Ärzten des Wirbelsäulenzentrums eine erweiterte und insbesondere um einen Magnetresonanztomographen sowie einen
64-Schicht-Computertomographen modernisierte Radiologieabteilung zur Ver-
fügung. Die Radiologie wird auch zur interventionellen Schmerztherapie unter CT- oder Röntgenkontrolle über einen bestehenden IGV-Vertrag von den Neuro-
chirurgen tagtäglich genutzt. Dem Wirbelsäulenzentrum ist eine neurochirurgische Station mit neun Betten auf Hotelzimmerniveau im DKH angeschlossen. Für Angehörige von Patienten, die eine Übernachtungsmöglichkeit suchen, stehen auf dem Gelände des Diakonie-Krankenhauses komfortable Gästezimmer im Landeck-Center oder im Haus Sonneck zur Verfügung.

St. Vincenz Hospital in Brakel
Des Weiteren wurde im Sinne unserer Patienten aus dem Kreis Höxter zum
1. Januar 2010 ein Vertrag über die Aufnahme operativer Tätigkeiten mit dem
St. Vincenz Hospital in Brakel
(Westfalen) abgeschlossen. Die renommierte Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie unter der Leitung von Prof. Dr. Rolf Haaker bietet für die chirurgische Versorgung von degenerativen Wirbelsäulen-
erkrankungen optimale Voraussetzungen.
Westfalen-Blatt
Neue Westfälische
MitZeit – Infomagazin KHWE gGmbH – 12/2009
Newsletter St. Vincenz Hospital Brakel – 04/2010
MitZeit – Infomagazin KHWE gGmbH - 06/2010

Rheumazentrum Mittelhessen (RZ), Bad Endbach
Seit vielen Jahren besteht eine enge Kooperation zwischen dem WSZ Marburg und dem Rheumazentrum Mittelhessen in Bad Endbach unter der Leitung von Rheumatologin, Frau Dr. Katrin Storck-Müller. Nichtambulante postoperative
Reha-Maßnahmen können im RZ Mittelhessen fortgeführt werden.
Auch Patienten mit akuten Krankheitsbildern, jedoch ohne operationswürdigen Befund, erhalten in der Akutklinik des Rheumazentrums durch die Kombination von ärztlicher Kompetenz mit einem breiten Spektrum an konservativen Therapie- möglichkeiten eine optimal zugeschnittene Behandlung.
Nach Absprache und zuvor festgelegten Terminen finden in der Akutklinik des Rheumazentrums regelmäßig neurochirurgische Visiten und bei Bedarf auch Sprechzeiten für ambulante Patienten durch die Ärzte des WSZ Marburg statt.

Neurochirurgische Praxen
Die enge Kooperation und kollegiale Zusammenarbeit mit den anderen neurochirurgischen Praxen Hessens garantiert einen hohen Qualitätsstandard im Rahmen des Landesverbandes niedergelassener Neurochirurgen in Hessen (LNNH).

Radiologische Institute
Sechs radiologische Institute sind im Rahmen der Integrierten Versorgung Kooperationspartner des Wirbelsäulenzentrums Marburg.

Praxen für Physiotherapie
Mehr als 80 Praxen für Physiotherapie in Hessen und Nordrhein-Westfalen sind Kooperationspartner des Wirbelsäulenzentrums Marburg. Lokal besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Medizinischen Versorgungszentrum Marburg (MVZ).

Schmerztherapie
Der Schmerz ist für den Patienten das belastendste Symptom bei Rückenleiden, aber auch bei anderen Erkrankungen des peripheren Nervensystems. Neben den neurochirurgischen Behandlungsmöglichkeiten existiert als weitere Behandlungsoption die psychologische Schmerztherapie. Patienten können unter bestimmten Voraussetzungen unter der Anleitung psychologischer Fachleute des Instituts für Psychologie unter Leitung von Prof. Dr. Rief der Universität Marburg den Umgang mit akutem oder chronischem Schmerz erlernen.